Fichtennadelgelee

Wenn die Fichten nun wieder schöne hellgrüne neue Triebe bekommen, dann pflücke ich mir immer welche (bei uns stehen sie ja auf unserem Grundstück, da darf ich das :-). Die werden dann in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Tag absieben und 750ml abmessen und mit 500g Gelierzucker 2:1 aufkochen, heiß in Gläser füllen und kurz auf den Kopf stellen. Das schmeckt sehr gut auf frischem, dunklem Brot. Außerdem ist es etwas außergewöhnliches, wenn auch nicht jedermanns Geschmack, was es nicht zu kaufen gibt.

Man kann die Flüssigkeit auch mit Zucker zu einem Sirup einkochen. Den benutzen wir immer als Hustensirup. Man kann übrigens auch Tannennadeln z. Bsp. nehmen. Eigentlich sind alle Nadelbäume geeignet außer die Eibe!!! Denn die ist giftig!!!

DIY Cola – Sirup

Cola ist ja ein allgemein beliebtes Getränk. Aber es gibt auch eine heimische Pflanze mit dem bekannten Geschmack, nämlich die Eberraute. Davon habe ich die Spitzen gepflückt. Dann 1 Liter Wasser mit 500g Zucker in einen Topf geben und alles aufkochen und dann rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und dann die Eberraute dazu geben und eine halbe in Scheiben geschnittene Zitrone. Alles zugedeckt ca. drei Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen. Danach alles absieben, nochmal aufkochen und heiß in Flaschen füllen. Zum Genuss nach Geschmack mit Wasser oder Selter aufgießen.

leckere Sachen aus Flieder

Der Flieder blüht und duftet bei uns überall und er ist eine echte Augenweide. Aber man kann ihn auch für Gaumenfreuden nutzen. Deshalb habe ich ein paar Fliederdolden gepflückt und die ganzen kleinen Miniblüten abgezupft und in einen Topf gegeben. Dann habe ich alles mit Wasser aufgefüllt und für drei Tage an einem kühlen Ort ziehen gelassen. Danach habe ich alles abgesiebt und die entstandene Flüssigkeit geteilt. 750ml habe ich in einen Topf mit 500g Gelierzucker 2:1 gemischt, alles aufgekocht, drei Minuten sprudelnd kochen lassen und in saubere Gläser abgefüllt. Fertig war der Fliedergelee. Den Rest habe ich mit Zucker (auf 1 Liter Flüssigkeit ca. 750g Zucker) zu einem Sirup eingekocht.

Fichtennadelsirup

Jedes Jahr im Mai fangen die Nadelbäume an auszutreiben. Die ganz jungen Triebe kann man für einen tollen Sirup verwenden. Ich schneide mir die jungen Triebe von unseren eigenen Fichten und übergieße sie mit Wasser. Dann lasse ich das Ganze aufkochen und abgedeckt über Nacht stehen. Am nächsten Tag alles absieben und mit Zucker (1 Liter Flüssigkeit auf 1kg Zucker) vermischen und dann solange einkochen, bis die gewünschte Konsistenz gegeben ist. Das kann mit unter 2 – 3 Stunden dauern. Man kann das auch mit z. Bsp. Tannennadeln o.ä. machen (nur nicht mit Eibe bitte, die ist giftig!!!)

Der Sirup wird bei uns gern auf`s Brötchen gemacht oder auch zum Süßen an den Tee. Besonders gern benutzen wir ihn auch bei Husten. Dann wird mehrmals täglich ein Teelöffel voll eingenommen. Das Gute daran ist, daß auch die Kinder den natürlich gerne nehmen!!!! 🙂

Kirschblütensirup

Da die Kirschbäume ja gerade voll in Blüte stehen, habe ich dieses Jahr mal was ausprobiert. Ich hatte irgendwo gelesen, daß man aus den Blüten Sirup machen kann. Und da die alten riesigen Bäume Blüten ohne Ende haben, ging`s los zum sammeln bzw. pflücken. Die Schüssel war schnell voll also ab damit in die Küche. Das Grundrezept ist eigentlich immer gleich. Man nimmt 1 Liter Wasser mit 1 kg Zucker und einer in Scheiben geschnittenen Zitrone. Das wird alles zusammen aufgekocht und solange gekocht bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann etwas abkühlen lassen und die Kirschblüten einrühren. Diese werden jetzt braun wegen dem warmen Wasser, aber das stört nicht. So nun zugedeckt 3 Tage im Kühlschrank ziehen. Dann absieben und entweder gleich in den nächsten Tagen benutzen oder nochmal aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Ich habe das Ganze nochmal mit einer Vanilleschote aufgekocht. Je nach Geschmack mit mehr oder weniger Wasser verdünnen.

Der Geschmack ist schwer zu beschreiben. Die Hälfte der Familie mag es sehr die andere nicht. Aber wer`s nicht ausprobiert, wird nie wissen, wie es schmeckt.

Löwenzahnhonig

Das man aus dem wunderschönen Löwenzahn viel machen kann, schrieb ich schon in einen vorherigen Beitrag. Heute habe ich wieder unseren Vorrat an Löwenzahnhonig aufgefüllt. Also es ist ja kein richtiger Honig, sondern eher ein Sirup. Aber ich koche den immer so dick ein, daß er wie ein flüssiger Honig auf`s Brot oder Brötchen ist.

Der erste Schritt ist wie beim Löwenzahngelee. Trockene Blüten sammeln und mit Wasser aufkochen und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Dann alles absieben und die Flüssigkeit (je nachdem wieviel … als Richtwert ca. 1 Liter Flüssigkeit mit 1 kg Zucker) mit Zucker aufkochen und dann solange kochen lassen, bis sich alles reduziert. Immer mal einen Löffel voll abnehmen und abkühlen lassen, um zu sehen, wie fest bzw. flüssig alles ist. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann heiß in saubere Gläser füllen, kurz auf den Kopf stellen und nach dem Abkühlen beschriften. Und dann guten Appetit!

Brennnessel – Zitronen – Sirup

Außerdem habe ich heute ein wunderbares Rezept ausprobiert bzw. zu Ende gebracht. Und der Sirup ist so lecker! Ich habe von den frischen Brennnesseln die Spitzen gesammelt ( ca. 20 – 30 ). Dann den Saft von 8 Zitronen ausgepresst und in einen Topf gegeben. Dazu 400g Zucker und 300ml Wasser. Alles zusammen aufkochen, ein klein wenig abkühlen lassen und dann eine abgewaschene, in Scheiben geschnittene Zitrone sowie die Brennnesseln dazugeben. umrühren, Deckel drauf und 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Wenn man nach den 3 Tagen den Deckel abnimmt, riecht das schon voll lecker! So, also jetzt alles absieben und die Flüssigkeit nochmals kurz aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Als Sirup mit kaltem Wasser oder Selter nach Geschmack vermischen. Schmeckt echt lecker und erfrischend. Das tolle ist, das Brennnesseln fast das ganze Jahr wachsen und man somit immer wieder was nachmachen kann.