Holunderblüten und was man draus machen kann

Jetzt blüht er wieder der Holunder und duftet ganz hervorragend. Und mal abgesehen davon, daß er überall völlig kostenlos wächst, kann man ganz viele tolle Dinge aus ihm machen. Hier mal ein paar Beispiele, die man so auch in keinem Supermarkt bekommt.

Was sicher einige kennen, sind die ausgebackenen Holunderblüten. Manche kennen sie auch unter Hollerküchlein. Dazu sammelt man die Blüten an einem trockenen Tag und ohne Käfer. 🙂 Dann bereitet man einen ganz einfachen etwas zähflüssigen Teig aus Mehl, Milch, Eier und einer Prise Salz zu. Dann taucht man die Blüten in den Teig und backt sie in heißem Öl aus. Mit Puderzucker bestreut ergeben sie eine echte Leckerei zum Kaffee.

Außerdem kann man damit ein herrlich erfrischendes, leckeres Wasser mit Geschmack zaubern. In dem man ein paar Blüten mit Zitrone oder auch Minze in eine Karaffe gibt, mit Wasser auffüllt und ein paar Stunden ziehen lässt.

Du kannst auch Gelee davon machen. Dafür werden die Blüten in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Dann die Blüten absieben und das Wasser abmessen. 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) aufkochen und heiß in Gläser füllen.

Likör kannst Du auch davon machen. Dafür nimmst Du die Blüten und gibst sie in ein großes Schraubglas zusammen mit Kandiszucker und Wodka. Dann schraubst Du es zu und lässt es ca. 6 – 8 Wochen ziehen. Während der Zeit ab und zu schütteln. Anschließend absieben und in Flaschen umfüllen.

Und ganz einfach kann man die Blüten natürlich auch trocknen und für Tee benutzen. Den muß man ja denn nun wirklich nicht kaufen, wenn man die Blüten selbst pflücken kann. 🙂

Hervorgehoben

Zucchini einmachen

Letztes Jahr habe ich von einer älteren Dame ein wunderbares Rezept bekommen, was man aus Zucchini z.Bsp. machen kann. Und vor allem wie man lange was von hat. Das war so lecker, daß ich soviel eingemacht habe, daß es bis jetzt zur neuen Ernte gereicht hat. Und jetzt habe ich wieder angefangen zig Gläser einzumachen. Also Du brauchst 1kg Zwiebeln, je eine rote, grüne und orange Paprika und natürlich 1kg Zucchini. Dazu etwas Zucker (ich nehme immer 1 – 2 EL), Salz und Pfeffer nach Geschmack. Außerdem je eine Flasche Ketchup, Chilisoße und Currysoße. So dann wird das ganze Gemüse klein geschnitten und mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf gegeben. Und dann Herd an und alles solange köcheln lassen, bis es gar ist. Heiß in Gläser füllen und gleich verschließen, für 5 Minuten auf den Kopf stellen, fertig. Das Ganze passt super zu Gegrilltem, aber auch zu Reis mit z. Bsp. Geflügel oder über Nudeln an Stelle von Tomatensoße. 🙂

Neue Buttervariationen

Vor einer Weile hatte ich ja schonmal einen Beitrag über die tolle Art der Butterverfeinerung geschrieben. Nun kommen mal wieder zwie dazu. Diesmal habe ich Himbeerbutter und Zwiebel – Speck – Butter gemacht. Für die Himbeerbutter habe ich die Butter mit frischen Himbeeren aus dem Garten und etwas Honig vermischt. Die schmeckt sowas von lecker zum Frühstück auf`s Brötchen. Für die Zwiebel – Speck – Butter habe ich Zwiebel und Speck in der Pfanne gebraten bis alles schön braun war. Dann habe ich alles durch ein (Metall – !!!) Sieb abgegossen und mit etwas Salz unter die Butter gemischt. Diese Butter schmeckt ganz hervorragend zu frischen Schwarzbrot oder Baugette. Das übriggebliebene Schmalz habe ich gleich für die Suppe genommen.

Zucchini – Verarbeitung

Nun haben wir im Garten die ersten Zucchini aus unseren im Frühjahr angelegten Kisten geerntet. Und natürlich werden die auch gleich verarbeitet. Als erstes gab`s einen Zucchini – Hack – Auflauf. Dazu werden 1 – 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen und 200g Speck kleingeschnitten und in einer großen Pfanne schön angebraten. Dann 500g Hack dazugeben und mit braten. Jetzt die kleingeschnittene Zucchini und 200g Frischkäse untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann alles in eine Auflaufform geben, Petersilie und Ysop dazugeben und mit Käse bestreuen. Jetzt ab in den Backofen für 20 – 30 Minuten bei 180° und guten Appetit.

DIY Likör

Schon seit ein paar Jahren mache ich für meinen Mann Likör selbst. Obwohl ich selbst gar keinen Alkohol trinke, macht es mir Spaß immer wieder auch mal was neues auszuprobieren oder neue Zusammenstellungen zu probieren. Diesmal war es aber ein einfacher Rhababarlikör, der jetzt lange genug gezogen ist. Jetzt ist er fertig. Außerdem habe ich dieses Jahr einen Likör mit Ahornblüten angesetzt, der jetzt auch fertig geworden ist. Letztes Jahr habe ich dann auch angefangen und das Obst, was ja dann übrig bleibt, zu nutzen. Ich hatte einige Jahre überlegt, was man damit machen könnte. Denn normalerweise bekommen sämtliche Küchenabfälle bei uns unsere zwei kleinen Minischweine. Aber bei dem stark alkoholischem Obst ging das natürlich nicht 🙂 und so ist das leider immer auf dem Kompost gelandet. Das war immer sehr schade, weil wir generell gar kein Essen wegwerfen. Obwohl es uns vor ein paar Jahren eine echt lustige Geschichte beschert hat. Wir hatten auf unserem Kompost eine Ratte entdeckt, die wohl von dem Obst gegessen hatte. Die war recht lustig anzusehen, so voll betrunken:-) Naja hat sie sich wohl auch gemerkt, wir haben danach nie mehr eine gesehen. Aber wie gesagt, was zu Essen landet da eh nicht. Na wie auch immer, jedenfalls habe ich dann angefangen aus den Früchten Marmelade zu machen. Und das funktioniert gut und schmeckt auch gut. Jedenfalls meinem Mann und auch in der Familie haben wir schon das ein oder andere Glas verschenkt. Auf den Etiketten steht dann immer z. Bsp. Rhababarmarmelade „Papa Speziale“ damit die Kinder nicht rangehen! 🙂

Himmbeeren und noch mehr Himbeeren

Wir haben dieses Jahr wieder wahnsinnig viele Himbeeren. Und damit kann man ja echt viele Sachen machen. Natürlich kommt ein Teil zum Wintervorrat. Und nachdem Marmelade gekocht wurde, ein paar eingefroren sind und auch als Kompott eingekocht wurden, gibt es natürlich auch frisch welche zu genießen. Schließlich sind die kleinen Süßen ja wahnsinnig gesund. Und deshalb haben wir auch mal einen Smoothie gemacht. Diesmal mit Mango, Apfel und natürlich jede Menge Himbeeren. Sehr lecker und unbedingt empfehlenswert. Und dann gab es letzten zum Kaffee ganz einfache gefüllte Blätterteigtaschen. Ich habe sie gefüllt mit Marzipan und frischen Himbeeren. Auf die fertigen Taschen kam dann noch (wer wollte) süße Kaffeesahne drauf. Sehr lecker!

weiße Kokoscreme

Ich liebe ja den Geschmack von Kokos und weißer Schokolade. Und weil das auch gut auf`s Brötchen passt und lecker ist, machen wir ab und zu eine Kokoscreme selbst. Dazu nehme ich 125g Butter zusammen mit 2 Tafeln weiße Schokolade und schmelze beides in einem Topf. Dann kommt 200g gezuckerte Kondensmilch dazu und alles schön cremig verrühren. Zum Schluß noch Kokosraspeln ca. 100g (oder mehr, wer möchte:-) alles schön vermischen und noch heiß in Gläser füllen. Das ist ein wirklich schnelles und einfaches Rezept, auch wenn diesmal nicht ganz so gesund. Aber das muß auch mal sein:-) Undwenigstens ist es ohne Palmöl (wenn man die Schokolade entsprechend kauft) Also dann gutes Gelingen und guten Appetit!

Möhren Ernte

Nun haben wir die ersten Möhren geerntet und da ich ein tolles Rezept entdeckt hatte, habe ich das gleich ausprobiert. (Allerdings etwas abgewandelt) Also zuerst habe ich all die tollen Möhren gewaschen, geputzt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser mit etwas Essig dran bissfest gekocht. Dann abgießen und abtropfen lassen. In der Zeit Öl in einem Topf erhitzen (da richtet man sich nach der Meng der Möhren, denn damit gießt man nachher die Gläser auf) und in dem Öl Gewürze mit erwärmen und etwas ziehen lassen. Ich habe folgende genommen: Koriander, Ingwer und Kurkuma. Die Möhren in saubere Gläser schichten und das heiße (nicht siedene!!!) Öl darüber gießen und verschließen. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Ich hatte noch etwas von dem Gewürzöl übrig und das gab`s bei uns über den Reis gefüllt zum Essen. Natürlich nicht zuviel. War sehr lecker.

Lindenblütengelee

Endlich blühen sie wieder bei und, die Linden. Sie duften ganz herrlich, kein Wunder also, daß Bienen und Hummeln sie lieben. Und wir auch 🙂 Daraus zaubern wir einen Lindenblütengelee, der ganz herrlich schmeckt. Dafür sammeln wir einiges an Blüten und erhitzen (nicht kochen) wir in einem Topf mit Wasser. Dann zugedeckt über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag absieben. Jetzt das Lindenblütenwasser abmessen und entsprechend 750ml mit 500g Gelierzucker 2:1 nach Anleitung kochen und heiß in saubere Gläser füllen.

Außerdem trockne ich immer noch ein paar Blüten für den Wintervorrat. Denn sie ergeben einen leckeren Tee, der bei uns in der Erkältungszeit sehr gut tut, aber auch auch mit anderen Kräutern gemischt einfach lecker schmeckt.

Lavendelkuchen

Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert. Da ja jetzt der Lavendel blüht und auch die Rosen bei und reichlich blühen, gab`s bei uns heute Lavendelkuchen. Dafür habe ich Lavendelblüten abgezupft und in Sahne erhitzt (nicht kochen), dann ca. eine halbe Stunde abgedeckt ziehen lassen. In der Zeit den Teig machen. Man kann einen ganz einfachen Teig nach Belieben nutzen. Ich habe folgendes genommen: 350g Mehl, 200g Zucker, 3 Eier, eine Prise Salz, Natron, 200g Butter, 150g geriebene Mandeln und die Lavendelsahne mit den Blüten. Alles verrühren und auf eine eingefettetes Blech geben. Für ca. 20 Minuten bei 180° backen und abkühlen lassen. Dann aus Puderzucker und Zitrone oder Wasser einen Zuckerguß machen und auch hier wieder abgezupfte Lavendelblüten dazugeben (je nach Geschmack…. je mehr Blüten, umso intensiver der Lavendelgeschmack!) dann den Guß auf dem Kuchen verteilen und mit frischen Rosenblütenblättern garnieren. (bei denen den weißen Blütenboden abschneiden) War mal was ganz anderes und für Menschen, die Lavendel lieben bestimmt genau das Richtige!