Mein geliebter Löwenzahn

Während ja die meisten Menschen den Löwenzahn verfluchen, freue ich mich immer wahnsinnig, wenn er endlich wieder da ist. Denn geht jetzt die Auffüllung der Speisekammer wieder los, der Frühlich ist endlich da und er sieht ja auch einfach umwerfend aus. (Finde ich jedenfalls.)

Also hab` ich schonmal den ersten Löwenzahngelee und den ersten Löwenzahnhonig (oder auch Sirup) gemacht. Dafür nimmst Du einfach voll aufgeblühte Löwenzahnköpfe ca. ein dreiviertel Topf voll und füllst den Topf mit Wasser auf. Dann aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag giesst Du alles durch ein Sieb und fängst das Wasser auf. Und lass Dich bloß nicht vom Geruch irritieren, denn der ist im Moment nicht so appetitlich, aber das ändert sich gleich!!! 🙂 Für den Gelee misst Du jetzt jeweils 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) ab, kochst es nach Packungsanweisung und füllst es heiß in saubere Gläser. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen, beschriften, fertig.

Für den Sirup nimmst Du auch was von dem aufgefangenem Wasser und gibst die gleiche Menge Zucker dazu. Jetzt ist Geduld gefragt. Du kochst es solnge ein, bis Dir die Konsistenz richtig erscheint. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern. Aber der schmeckt so gut auf`s Brot!!!

Käsekuchen mit Löwenzahn

Da ich ja vieles ausprobiere, habe ich heute mal einen Käsekuchen mit Löwenzahnblüten gebacken. Der sieht schon lecker aus durch seine satte, gelbe Farbe. Ich habe folgende Zutaten für den Boden benutzt: 75g Weizenmehl, 75g Maismehl, 75g Eichelmehl (das mache ich im Herbst immer selbst, das muß man aber nich benutzen, man kann auch einfach stattdessen weitere 75g Weizenmehl nehmen), 75g Zucker, 75g Butter und eine Messerspitze Natron. Alles zusammen in einer Schüssel zu einen Teig verarbeiten und in eine gefettete Springform als Boden verteilen.

Jetzt die Füllung. Dafür habe ich folgendes benutzt: 200g Frischkäse, 300g Quark, 150g Zucker, 100ml Sahne, 1 Packung Vanillepuddingpulver, 2 Eier, eine Messerspitze Natron und eine große Schüssel voll Löwenzahnblüten. Von den Blüten nur die gleben Blütenblätter benutzen. Diese kann man abzupfen oder mit einer Schere abschneiden, was wesentlich schneller und einfacher ist. Dann kommt alles in eine Schüssel und wird mit dem Stabmixer püriert zu einer glatten Masse. Die kommt auf den Boden.

So jetzt kommt alles bei 170° in den Backofen und wird dort für ca. 40 Minuten gebacken. Das Ergebnis sieht Super Klasse aus.

Es fasziniert mich immer wieder, was uns die Natur alles völlig kostenlos für tolle und gesunde Sachen zur Verfügung stellt. Und es ist so schade, daß die meisten nichts davon nutzen und stattdessen im Supermarkt, die mittlerweile oft bedenklichen Lebensmittel kaufen, die geschmacklich niemals mithalten können. Natürlich gehe auch ich im Supermarkt einkaufen, aber so oft ich etwas selbst nutzen kann, tue ich es. Und diese Kreationen gibt`s nie irgendwo zu kaufen.

Löwenzahnhonig

Das man aus dem wunderschönen Löwenzahn viel machen kann, schrieb ich schon in einen vorherigen Beitrag. Heute habe ich wieder unseren Vorrat an Löwenzahnhonig aufgefüllt. Also es ist ja kein richtiger Honig, sondern eher ein Sirup. Aber ich koche den immer so dick ein, daß er wie ein flüssiger Honig auf`s Brot oder Brötchen ist.

Der erste Schritt ist wie beim Löwenzahngelee. Trockene Blüten sammeln und mit Wasser aufkochen und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Dann alles absieben und die Flüssigkeit (je nachdem wieviel … als Richtwert ca. 1 Liter Flüssigkeit mit 1 kg Zucker) mit Zucker aufkochen und dann solange kochen lassen, bis sich alles reduziert. Immer mal einen Löffel voll abnehmen und abkühlen lassen, um zu sehen, wie fest bzw. flüssig alles ist. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann heiß in saubere Gläser füllen, kurz auf den Kopf stellen und nach dem Abkühlen beschriften. Und dann guten Appetit!

geliebter Löwenzahn

Ja der Löwenzahn ist (leider) bei den meisten als verhasstes Unkraut bekannt. Ich liebe den Löwenzahn! Und ich freue mich jedes Jahr, denn wenn er zu blühen anfängt, dann geht bei mir das Einmachen los. Nicht nur, daß er wunderschön und leuchtend gelb überall wie die Sonne scheint, er ist auch mega gesund und echt vielseitig verwendbar. Gestern habe ich den ersten Löwenzahngelee für dieses Jahr gemacht. Der schmeckt so lecker….

Dafür sammle ich so einiges an Blüten, übergieße sie mit Wasser, lasse das Ganze aufkochen (nicht vom Geruch abschrecken lassen, der ist nur beim Aufkochen!!!) und dann bleibt das zugedeckt über Nacht stehen. Am nächsten Tag werden die Blüten abgegossen und die Flüssigkeit mit Gelierzucker 2:1 aufgekocht (750ml auf 500g Gelierzucker). 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in saubere Gläser umfüllen, verschließen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Und dann ab damit auf den nächsten Frühstückstisch! Guten Appetit! 🙂

Löwenzahnkaffee

Ich hatte im Herbst schön Löwenzahnwurzeln gesammelt und getrocknet. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar von diesen Wurzeln geröstet, anschließend gemahlen und als Kaffee aufgebrüht. Da der „Kaffeesatz“ sich nicht absetzt, muß alles nochmal durchgesiebt werden. Ich hab` ihn erst so probiert und dann mit Milch und Zucker, wie ich sonst auch meinen Kaffee trinke. Also sagen wir mal so … es geht. Es war mir aber definitiv zu bitter, obwohl ich nur wenig Pulver hatte. Aber probieren geht über studieren. Die richtige Dosis macht hier sicher den Geschmack, also werde ich das solange probieren, bis ich die für mich richtige Dosierung habe. Und selbst, wenn einem der Kaffeeersatz nicht schmeckt, die Wurzeln geben beim Rösten einen herrlichen Duft ab. 🙂