Wiesen Focaccia

Wo nun wieder alles anfängt zu wachsen, ist es Zeit die vielen schönen, gesunden Angebote der Natur in den Essenplan mit einzubauen. Schließlich sind sie nicht nur lecker, sondern auch noch kostenlos.

Hier hab‘ ich 500g Rotkornweizen ( man kann aber auch anderes Getreide nehmen) gemahlen und dann mit Salz, Hefe, etwas Zucker und Öl zusammen mit lauwarmem Wasser verknetet. Dann ca. 2 Stunden gehen lassen und anschließend auf einem Blech in eine etwa rechteckige Form bringen mit Olivenöl bestreichen und mit Kräutern und / oder Gemüse dekorieren. Anschließend für ca. 20 – 30 Minuten bei 200° backen.

Passt sehr gut zu Suppe oder zu Gegrilltem.

DIY Knoblauch – Gundermann – Butter

Heute wurde bei uns mal wieder Butter gemacht. Da wir unsere (Roh-) Milch ja direkt vom Bauern beziehen, machen wir das oft selbst. Und wenn die Butter dann fertig ist, gibt es unendlich viele Möglichkeiten, sie zu aromatisieren. Heute habe ich Knoblauch und Salz unter gemischt. Und weil der Gundermann wieder so schön wächst, würde er gleich frisch gesammelt, klein geschnitten und auch mit eingeknetet. Zum Schluß noch ein paar Blüten von der rosa Taubnessel als Deko, fertig ist die wunderschöne Butter, die auch super schmeckt und gesund ist.

DIY Kräuterkekse

So langsam geht’s wieder los mit frischen Kräutern, aber auch die getrockneten Reste sollten jetzt langsam verbraucht werden. Deshalb gab’s bei uns Kräuterkekse. 350g Mehl nach Wahl, 100g Agavendicksaft, etwas Öl und Natron, einen Schluck Milch und klein gehackte Kräuter nach Wahl. Ich habe Lavendel und Thymian genommen. Alles zu einem Teig verkneten, ausrollen und Kekse ausstechen. Diese dann mit verquirltem Ei bestreichen und mit Kräutern und Leinsamen dekorieren. Hier habe ich Lavendel, Schafgarbe und Kamille genommen. Bei 175° ca. 10 Minuten backen. Nicht nur lecker, sondern auch gesund.

DIY Schafgarbenbrot

Es gibt ja nichts leckereres als ein selbst gebackenes Brot. Und dann kommt ja noch dazu, daß die Variationen unendlich sind und man so viel ausprobieren kann. Hier ein relativ einfaches Brotrezept. Ca. 50 g frische Scharfgarbe klein schneiden. Dann 500 g Weizenmehl und 500 g Dinkelmehl (oder nach Mehlsorten nach eigenem Belieben und Geschmack), 2Pkg. Trockenhefe, 2 EL Salz, eine Prise Zucker ca. 500 bis 600 ml warmes Wasser. Alles zu einem Teig verkneten und gehen lassen. Danach nochmal durchkneten und ein Brot daraus formen. Das Brot mehrmals einschneiden, mit verquirltem Ei bestreichen und ein paar Schafgarbenblätter dekorativ darauf verteilen. Nochmal auf dem Backblech ruhen lassen und den Ofen auf 250° vorheizen. Brot in den Ofen schieben und nach ca. 15 Minuten die Temperatur auf 190° runterstellen und weitere 30 bis 40 Minuten backen.

Du kannst das Brot auch mit anderen beliebigen Kräutern backen und so unendlich viel ausprobieren.

Wildkräuter – Salat

Nachdem nun langsam das Wetter besser wird, sind die ersten gesunden und frischen Kräuter gewachsen. Also Zeit für unseren ersten Salat. Frisch gesammelt sind also Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und die Blüten vom Märzveilchen mit einem Schluck Öl und etwas Salz zu Salat geworden. Diese ersten Kräuter sammeln sich auch super mit Kindern. Wir machen das jedenfalls so, dann wissen sie für die Zukunft immer, wie man sich einen super gesunden und absolut kostenlosen Salat selber machen kann.

Kräutercremesuppe

Nun fangen ja ganz langsam die ersten Wildkräuter wieder an zu wachsen. Also war es Zeit für unsere erste entsprechende Suppe. Wir haben die ganz jungen Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch gesammelt und dazu noch etwas Zwiebel-Lauch aus dem Garten. Zuerst Speck kleinschneiden und im Topf knusprig braten. Dann die Stücken rausnehmen und eine kleingeschnittene Zwiebel glasig dünsten.Dann werden Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten und mit Salz und Gemüsebrühe ( ich nehme hierfür meine selbstgemachte) ca. 20 Minuten gekocht. In den letzten 5 Minuten die gewaschenen, kleingeschnittenen Kräuter dazugeben. Anschließend alles mit einem Becher Schmand pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller füllen und mit den Speckstücken und in Ringen geschnittenem Lauch servieren.

Buttervariationen

Butter verwenden wir sehr viel. Wir haben irgendwann die künstliche Pflanzenmagerine mit all ihren Zusatzstoffen einfach nicht mehr gekauft und benutzen seitdem nur noch die ganz einfache Butter. Der Vorteil daran ist auch, daß man sie fast unendlich verfeinern kann.

Heute gibt`s zwei Varianten. Einmal haben wir die Butter mit Rauke, Knoblauch, Knoblauchsrauke und Salz gemacht. Schmeckt sehr gut zu herzhaftem Brot.

Und einmal haben wir eine leckere Löwenzahnvariation gemacht. Hier habe ich nur die gelben Blütenblätter benutzt und noch mit Salz gewürzt. Man kann aber an Stelle von Salz auch Zucker oder Honig nehmen, dann hat man eine leckere, süße Butter zum Frühstück.

Frühlingstee

Ich bin ein „Viel – Tee – Trinker“ und sammle im Laufe des Jahres viel Kräuterlein, trockne sie und trinke entsprechend viel Tee. Manchen Tee trinke ich bei kleinen Beschwerden, wie z. Bsp. Salbei und Thymian in der Erkältungszeit oder bei Halsschmerzen, anderen einfach nur so, weil er lecker ist, wie z. Bsp. die Goldmelisse (wobei auch die Goldmelisse für so manche Beschwerden gut ist ;-). Ich finde es faszinierend, was uns die Natur alles zur Verfügung stellt. Auch unsere Kleinste sammelt jedes Jahr fleißig Spitzwegerich und trocknet ihn. Das ist ihr Lieblingskraut. Und sie trinkt gerade im Winter regelmäßig Spitzwegerichtee. Sie sagt immer, das ist ihr Freund und wenn auch nur das kleinste Anzeichen von Husten oder ähnliches kommt, dann möchte sie ihren Spitzwegerichtee. Und tatsächlich hilft er ihr immer. Sie hatte noch nie ein ernsthafte Erkältung. Wobei da sicher auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Na jedenfalls habe ich letztens in einem Buch was von einem Zitronengras – Märzveilchen – Tee gelesen. Den habe ich heute mal ausprobiert. Und der ist wirklich lecker.

Brennnessel – Brot

Jetzt ist endlich die Zeit, wo die ersten Kräuter wieder wachsen. Und auch wenn sie meist ein sehr unbeliebtes Unkraut ist, bei mir darf die Brennnessel an einigen Stellen wachsen und gedeihen, wie sie möchte. Denn sie ist wahnsinnig gesund. Darüber gibt es jede Menge Literatur und auch im Internet findet man viele Informationen darüber. Ich trockne sie sehr gerne für meinen Tee aber ich benutze si auch frisch z. Bsp. im Brot. Ich nehme dafür einen ganz gewöhnlichen Brotteig (Mehl, Hefe,Honig, Salz und Wasser). Dazu schneide ich noch eine Zwiebel in Würfel und natürlich die Brennnessel. Die jungen Spitzen werden gesammelt und abgewaschen, abtropfen lassen und etwas klein schneiden. Und dann ab damit in den Teig.

Bevor Du die Brote in den Ofen schiebst (bei 220° vorgeheizt), besprühe sie noch mit Wasser und bestäube sie mit etwas Maismehl. Sprühe auch ordentlich Wasser auf das Blech, dann werden die Brote besonders schön.

Dazu paßt ein toller Salat und vielleicht eine Bauernpfanne, wie bei uns.

Essbares Blumenbild

Ich habe mal was ganz Neues ausprobiert. Und es ist nicht nur lecker und gesund geworde, sonder auch ein echter Augenschmaus.Zuerst habe ich einen Brot – bzw. Fladenteig gemacht.

In der Zeit, wo der Teig ruhen mußte, bin ich rausgegangen und habe ein paar schöne Kräuter gesucht.

Dann habe ich aus dem Teig einen Fladen geformt und ihn mit den gesammelten Kräutern belegt. Anschließend gebacken und mit etwas Meersalz bestreut.

Das war gar nicht so schwer und allen hat`s geschmeckt.