Fliederkuchen

Flieder ist nicht nur schön und gut duftend, man kann aus ihm auch allerlei Leckereien machen. Z. Bsp. Fliederkuchen.

Für den Teig nimmst Du 500 g Mehl, 100g geriebene Mandeln, 2 Eier, Agavendicksaft nach Geschmack, Natron ( oder Backpulver), Öl und Milch. Alles zu einem Teig verrühren und dann so viele abgezupfte Fliederblüten, wie Du magst mit einrühren. Alles in eine gefettete Kastenform geben und bei 165° backen. Auskühlen lassen, aus der Form holen und den Kuchen einmal mittig quer durchschneiden.

Für die Creme brauchst Du ca. 100g Puderzucker, 1 Packung Mascarpone und 200g geschmolzene, weiße Kuvertüre. Alles gut verrühren, ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann den Kuchen bestreichen, wieder zusammensetzen und auch außen mit der Creme bestreichen. Jetzt noch mit abgezupften Fliederblüten und Schokostreusel dekorieren…fertig.

gesunder Wintersalat

Wir lassen uns regelmäßig Obst – und Gemüsekisten liefern. Da ist auch immer Chicoree im Moment drin. Da Chicoree zwar ein sehr gesundes Gemüse ist, aber nicht jedem schmeckt, haben wir einen ganz einfachen Salat probiert. Und den haben dann sogar die Kinder gegessen. Einfach den Chicoree klein schneiden, Orangen klein schneiden und alles mit etwas Öl (wir haben unser selbstgepresstes Walnussöl genommen) vermischen. Auf einen Chicoree wurden 2 Orangen genommen.

Knochenbrühe

Ich wollte schon ganz lange mal so eine Brühe wie zu Uroma`s Zeiten ausprobieren, denn die soll ja sehr gesund sein. Aber ich wollte dann schon auch Knochen von einem gut gehaltenem, gesundem Tier. Ein Bauer im Dorf hat Anfang dieses Jahres Schwein geschlachtet. Da haben wir unseren Jahresvorrat an Fleisch gekauft. Er hält seine Tiere gut, wir holen bei ihm auch immer unsere Milch, weil ich da die Kühe fast das ganze Jahr auf der Wiese nebenan rumlaufen sehe und ansonsten sehen wir sie immer beim Milch holen. Auch Rind schlachtet er einmal im Jahr, wo wir dann auch was von kaufen. Na jedenfalls haben wir uns diesmal auch Knochen geben lassen. Und da es heute kalt draußen war, habe ich meinen „Hexenofen“ angemacht und da hat nun den halben Tag die Brühe drauf gekocht.

In den Topf kommen geschälte und 2 – 3mal durchgeschnittene Möhren, 3 Zwiebeln halbiert, 3 Knoblauchzehen und was man an Kräuter mag und findet. Ich habe frische Kräuter aus meinem Garten genommen. Darunter waren Rosmarin, Thymian, Zwiebellauch, Ysop und Fenchel. Alles in einen großen Topf geben, Salz und Pfeffer dazu, mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen und mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Ich habe es 6 Stunden auf dem Herd gehabt. Man kann das dann sofort trinken oder einfrieren. Wir haben einen Teil gleich gegessen und den Rest habe ich eingefroren. Es war auf jeden Fall lecker und ich werde das in Zukunft auch öfter machen. Der Winter bietet sich dafür an, weil erstens geschlachtet wird und zweitens mein „Hexenofen“ an ist und ich so keinen Strom für meinen „normalen“ Herd verbrauche.

Knochenbrühe enthält viel Kollagen, Mineralstoffe usw. Sieist gut Für unsere Knochen, Muskeln, Immunsystem; Gelenke uvm. Außerdem wird hier etwas sinnvoll verwendet, was sonst einfach ungenutzt weggeworfen wird.

Mein „Hexenofen“