DIY Quitten – Birnen – Marmelade

Dieses Jahr trägt unser junges Quittenbäumchen reichlich Früchte ebenso unsere uralten Bäume mit den kleinen Kochbirnen. Also was gibt’s da besseres zu tun als alles zu Leckereien zu verarbeiten. Für diese Marmelade habe ich 500 g Quitten und 500 g Birnen genommen. Alles entkernt und klein geschnitten aber nicht geschält. Dann mit etwas Wasser köcheln lassen bis es weich ist und pürieren. Jetzt 500 g Gelierzucker 2 : 1 einrühren, aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und heiß in Gläser füllen. Sehr lecker….und auch einfach.

Holundersuppe

jetzt ist er wieder soweit…der Holunder kann geerntet werden. Die Sträucher hängen voll mit wunderschönen, leckeren und vor allem gesunden Beeren. Da ich auch einige Sträucher im Garten habe, konnte ich alle Zutaten für die Suppe bei mir im Garten sammeln.

Du brauchst ca. 10 Dolden Holunderbeeren, 3 Äpfel und 3 Birnen und wer hat, kann auch noch 5 Pflaumen mit rein geben. Äpfel und Birnen entkernen, schälen und klein schneiden. Holunderbeeren von den Dolden machen und waschen. Dann alles in einen großen Topf geben und mit Wasser aufgießen, so daß die Früchte bedeckt sind. Noch eine Prise Salz, und Zucker und Zimt nach Geschmack ran, sowie das Mark von einer Vanilleschote und alles aufkochen und leicht köcheln lassen, bis es weich ist.

In der Zeit habe ich noch die Klöße gemacht. Dazu nimmst Du ein Ei und 3 EL Zucker und schlägst es schaumig auf. Dann gibst Du etwas Mehl dazu, so daß es ein geschmeidiger Teig wird. Mit einem Löffel kleine Stücke immer abstechen und in kochendes Wasser geben und durchgaren.

Wenn die Suppe fertig ist, die Klöße dazugeben und das Ganze mit Stätke andicken und fertig ist die gesunde Obstsuppe.

Und wenn man sie ohne Klöße macht, kann man sie auch heiß in Gläser füllen und in die Vorratskammer stellen. So hat man die gesunde Suppe immer auf Vorrat. Die Klöße macht man dann später dazu.

Mirabellen leckere Rezepte

In diesem Jahr gibt`s sovile Mirabellen, die kann man alle (leider) gar nicht verarbeiten. Aber wenigstens das, was man schafft, kann man in viele Leckereien verwandeln. Das mühselige entsteinen geht übrigens ganz einfach, wenn ma es wie folgt macht. Die Mirabellen waschen, und mit einem Schluck Wasser aufkochen, bis sie weich sind und dann durch ein Sieb streichen. Fertig.

So, wenn das erledigt ist kann man alles schön weiterverarbeiten. Immer 1kg Mirabellenmus mit 500g Gelierzucker 2:1 und dann gibt`s viele leckere Variationen. Ich habe folgende Varianten genommen: Mirabellen – Vanille – Marmelade, Mirabellen – Marmelade mit Anis und Nelken, ganz einfache Mirbellenmarmelade, Mireabellen – Zimt – Marmelade und Mirabellen – Senf (Mirabellenmus mit etwas Essig, Zucker und gemahlenen Senfkörnern und etwas Salz und Pfeffer.

Außerdem habe ich Mirabellen auch ganz einfach eingeweckt, damit wir im Winter zwischendurch einen leckeren Nachtisch haben. Auch hier kann man die Kombinationen wie bei der Marmelade nehmen. Also dann viel Spaß und guten Appetit.

Mein geliebter Löwenzahn

Während ja die meisten Menschen den Löwenzahn verfluchen, freue ich mich immer wahnsinnig, wenn er endlich wieder da ist. Denn geht jetzt die Auffüllung der Speisekammer wieder los, der Frühlich ist endlich da und er sieht ja auch einfach umwerfend aus. (Finde ich jedenfalls.)

Also hab` ich schonmal den ersten Löwenzahngelee und den ersten Löwenzahnhonig (oder auch Sirup) gemacht. Dafür nimmst Du einfach voll aufgeblühte Löwenzahnköpfe ca. ein dreiviertel Topf voll und füllst den Topf mit Wasser auf. Dann aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag giesst Du alles durch ein Sieb und fängst das Wasser auf. Und lass Dich bloß nicht vom Geruch irritieren, denn der ist im Moment nicht so appetitlich, aber das ändert sich gleich!!! 🙂 Für den Gelee misst Du jetzt jeweils 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) ab, kochst es nach Packungsanweisung und füllst es heiß in saubere Gläser. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen, beschriften, fertig.

Für den Sirup nimmst Du auch was von dem aufgefangenem Wasser und gibst die gleiche Menge Zucker dazu. Jetzt ist Geduld gefragt. Du kochst es solnge ein, bis Dir die Konsistenz richtig erscheint. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern. Aber der schmeckt so gut auf`s Brot!!!

Möhren Ernte

Nun haben wir die ersten Möhren geerntet und da ich ein tolles Rezept entdeckt hatte, habe ich das gleich ausprobiert. (Allerdings etwas abgewandelt) Also zuerst habe ich all die tollen Möhren gewaschen, geputzt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser mit etwas Essig dran bissfest gekocht. Dann abgießen und abtropfen lassen. In der Zeit Öl in einem Topf erhitzen (da richtet man sich nach der Meng der Möhren, denn damit gießt man nachher die Gläser auf) und in dem Öl Gewürze mit erwärmen und etwas ziehen lassen. Ich habe folgende genommen: Koriander, Ingwer und Kurkuma. Die Möhren in saubere Gläser schichten und das heiße (nicht siedene!!!) Öl darüber gießen und verschließen. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Ich hatte noch etwas von dem Gewürzöl übrig und das gab`s bei uns über den Reis gefüllt zum Essen. Natürlich nicht zuviel. War sehr lecker.

Brennnessel – Zitronen – Sirup

Außerdem habe ich heute ein wunderbares Rezept ausprobiert bzw. zu Ende gebracht. Und der Sirup ist so lecker! Ich habe von den frischen Brennnesseln die Spitzen gesammelt ( ca. 20 – 30 ). Dann den Saft von 8 Zitronen ausgepresst und in einen Topf gegeben. Dazu 400g Zucker und 300ml Wasser. Alles zusammen aufkochen, ein klein wenig abkühlen lassen und dann eine abgewaschene, in Scheiben geschnittene Zitrone sowie die Brennnesseln dazugeben. umrühren, Deckel drauf und 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Wenn man nach den 3 Tagen den Deckel abnimmt, riecht das schon voll lecker! So, also jetzt alles absieben und die Flüssigkeit nochmals kurz aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Als Sirup mit kaltem Wasser oder Selter nach Geschmack vermischen. Schmeckt echt lecker und erfrischend. Das tolle ist, das Brennnesseln fast das ganze Jahr wachsen und man somit immer wieder was nachmachen kann.