DIY Spüllappen; aus alt mach`neu

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ja wichtige Themen, leider hängt es oft am „Machen“ bzw. den Ideen. So habe ich aber jetzt aus meiner alten „zu Hause – Hose“, die jetzt schon echt mitgenommen war, die besten Stoffstellen rausgesucht und mir daraus 3lagige Spüllappen genäht. Sie erheben kein Anspruch auf Schönheit oder Perfektion, sind aber absolut praktisch und waschbar. Da sie auch länger halten, als die üblichen Lappen, habe ich damit sicher ein paar Packungen Lappen und auch den damit verbundenen Verpackungsmüll gespart.

DIY Anti Mückenspray

Dieses Jahr haben wir uns unser Mückenspray mal selbst gemacht. So wissen wir was drin ist und können uns wieder ein bißchen „Chemie“ sparen.

Also für 100ml haben wir 4 EL neutralen Alkohol genommen. Wir haben Bioethanol genommen, Wodka würde aber auch gehen. Dazu je 7 Tropfen Teebaumöl und ätherisches Zitronenöl. Den Rest bis 100 ml mit gefiltertem oder stillem Mineralwasser auffüllen, fertig.

Holunderblüten und was man draus machen kann

Jetzt blüht er wieder der Holunder und duftet ganz hervorragend. Und mal abgesehen davon, daß er überall völlig kostenlos wächst, kann man ganz viele tolle Dinge aus ihm machen. Hier mal ein paar Beispiele, die man so auch in keinem Supermarkt bekommt.

Was sicher einige kennen, sind die ausgebackenen Holunderblüten. Manche kennen sie auch unter Hollerküchlein. Dazu sammelt man die Blüten an einem trockenen Tag und ohne Käfer. 🙂 Dann bereitet man einen ganz einfachen etwas zähflüssigen Teig aus Mehl, Milch, Eier und einer Prise Salz zu. Dann taucht man die Blüten in den Teig und backt sie in heißem Öl aus. Mit Puderzucker bestreut ergeben sie eine echte Leckerei zum Kaffee.

Außerdem kann man damit ein herrlich erfrischendes, leckeres Wasser mit Geschmack zaubern. In dem man ein paar Blüten mit Zitrone oder auch Minze in eine Karaffe gibt, mit Wasser auffüllt und ein paar Stunden ziehen lässt.

Du kannst auch Gelee davon machen. Dafür werden die Blüten in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Dann die Blüten absieben und das Wasser abmessen. 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) aufkochen und heiß in Gläser füllen.

Likör kannst Du auch davon machen. Dafür nimmst Du die Blüten und gibst sie in ein großes Schraubglas zusammen mit Kandiszucker und Wodka. Dann schraubst Du es zu und lässt es ca. 6 – 8 Wochen ziehen. Während der Zeit ab und zu schütteln. Anschließend absieben und in Flaschen umfüllen.

Und ganz einfach kann man die Blüten natürlich auch trocknen und für Tee benutzen. Den muß man ja denn nun wirklich nicht kaufen, wenn man die Blüten selbst pflücken kann. 🙂

Kerzenreste wiederverwenden

Wir haben immer Kerzen zum Essen auf unserem Tisch zu stehen. Irgendwann habe ich angefangen, die Kerzenreste zu sammeln und neue Kerzen daraus zu machen. Dafür werden die Reste in einem Wasserbad geschmolzen. Unterschiedliche Farben nacheinander. Dann nehme ich ein ganz einfaches Glas von einer ehemaligen Duftkerze, stelle einen Docht rein und gieße den geschmolzenen Wachs hinein. Manchmal rühre ich auch noch ätherisches Öl mit rein.

Es macht Spaß und spart auf der einen Seite Müll und auf der anderen Seite Geld, weil man so doch die ein oder andere Kerze nicht kaufen braucht.

DIY Osterkranz

Nun Naht ja bald Ostern, also wird es langsam Zeit für ein bißchen Deko. Ich habe mir heute etwas Birkenreisig gesammelt und ein paar Weidenruten geschnitten. Daraus habe ich dann einen Kranz gewickelt. Im Hühnerstall habe ich netter Weise noch ein paar Federn von unseren Damen gefunden. Mit etwas passender Deko verziert und schon ist er fertig, der Kranz für den Tisch.

DIY Deko aus alten Büchern oder Zeitungen

Meist gibt es ja jede Woche eine kostenlose Zeitung im Briefkasten. Manchmal sortiert unsere Bibliothek aber auch Bücher aus, die keine Verwendung mehr haben. Daraus lassen sich viele tolle Dinge machen. In einem früheren Beitrag habe ich bereits einen kleinen Büchertisch gezeigt. Heute habe ich mal einen kleinen dezenten, aber sehr schönen Blumenstrauß gebastelt.

Man schneidet dazu verschiedene Blütenblätter und Blattformen aus dem Papier, fädelt sie auf Steckdraht und klebt sie fest. Die Ansätze habe ich mit grünem Krepppapier umwickelt. Dann habe ich dem Ganzen noch etwas Farbe gegeben. Dafür habe ich eine sogenannte Kreidefarbe genommen, die wenn sie getrocknet ist, leicht transparent wird. Denn man soll ja schließlich die Schrift noch sehen. 🙂

Schoko – Bananen – Creme

Manchmal, wenn auch selten, liegen Bananen bei uns etwas länger und sehen dann nicht mehr ganz so schön aus. Eine wirklich gute Möglichkeitsie trotzdem in etwas leckeres zu verarbeiten, ist die folgende Creme. Ich habe die Bananen genommen und etwas zerbrochen in einen Meßbecher gegeben (Menge muss man selbst herausfinden, wieviel Personen, wieviel gegessen wird usw. :-), dann habe ich Haselnüsse geknackt und ohne Fett in der Pfanne geröstet. Anschließend die braune Haut grob abgerieben und die Nüsse dann zu den Bananen geben. Nun noch etwas Kakao (Backkakao, nicht Getränkepulver) und Zucker nach Geschmack dazu. Alles ordentlich durchpürieren und fertig ist die Creme. Sehr lecker auf Brötchen zum Frühstück.

Eigene Hefe benutzen

Ich habe vor einiger Zeit etwas wirklich wunderbares gelesen, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Hefe selbst zu machen. Aber nicht, wie gewohnt das Pulver oder den Hefewürfel, sondern Hefewasser. Und das ist so einfach. Allerdings braucht es Zeit. Aber das ist nicht schlimm, muß man ebend warten. 🙂

Also ich habe es mit unseren eigenen Weintrauben ausprobiert. Man kann aber auch jedes andere NATÜRLICHE!!! Obst, Gemüse, Blüten oder Kräuter nehmen. Nicht vorher abwaschen! Deshalb lieber keins aus dem Supermarkt benutzen. Ein Schraubglas für ca. 1 Liter und ca. ein Drittel mit dem kleingeschnittenem Obst o.ä. füllen und den Rest mit Wasser auffüllen und zuschrauben. Fertig! Also erstmal. Jetzt ein paar Tage Geduld. Täglich das Glas umdrehen, damit sich alles immer schön vermischt und öffnen, damit Kohlendioxid entweichen kann. Wenn sich anfangen Bläschen zu bilden, dann den Deckel nur noch lose draufschrauben. Wenn das ganze nach ca. 4 bis 8 Tagen (je nach Raumtemperatur, Jahreszeit, Obst usw.) anfängt zu sprudeln, ist das Hefewasser fertig.

Jetzt hab`ich es zum Brot backen benutzt. 500g Mehl, 350 ml Hefewasser, 1 TL Salz und eine Prise Zucker. Alles zu einem Teig kneten und dann lange!!! gehen lassen. Ich mache den Teig morgens und lasse es dann den ganzen Tag gehen. Spät nachmittags backe ich das Brot, welches es dann zum Abend gibt.

Dazu einen Brotteig formen, einschneiden, mit Wasser besprühen und bei 230° in den Backofen schieben. Den Backofen noch mit Wasser einsprühen und die Temperatur auf 180 – 200° runterstellen. 30 – 45 Minuten backen.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Weder bei der Zubereitung des Hefewassers, noch bei den Zutaten für den Teig. Ich werde das sicherlich noch in vielen Varianten ausprobieren.

DIY Weihnachtsbaum aus Palletten

Aus Palletten kann man viele tolle Sachen machen. Wir haben es hier mal mit Weihnachtsbäume für draussen probiert. Dazu habe ich die Palletten einmal diagonal zersägt und dann wie einen Weihnachtsbaum zusammengeschraubt. Anschließend schön dunkelgrün lackiert und trocknen lassen. Dann habe ich in unregelmäßigen Abständen Schrauben eingedreht und daran dann eine Lichterkette und Kugeln aus Kunststoff, die nicht mehr ganz so super (zumindets für drinnen) waren befestigt bzw. angehangen. Fertig ist die tolle Deko.