Fichtennadelgelee

Wenn die Fichten nun wieder schöne hellgrüne neue Triebe bekommen, dann pflücke ich mir immer welche (bei uns stehen sie ja auf unserem Grundstück, da darf ich das :-). Die werden dann in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Tag absieben und 750ml abmessen und mit 500g Gelierzucker 2:1 aufkochen, heiß in Gläser füllen und kurz auf den Kopf stellen. Das schmeckt sehr gut auf frischem, dunklem Brot. Außerdem ist es etwas außergewöhnliches, wenn auch nicht jedermanns Geschmack, was es nicht zu kaufen gibt.

Man kann die Flüssigkeit auch mit Zucker zu einem Sirup einkochen. Den benutzen wir immer als Hustensirup. Man kann übrigens auch Tannennadeln z. Bsp. nehmen. Eigentlich sind alle Nadelbäume geeignet außer die Eibe!!! Denn die ist giftig!!!

Mein geliebter Löwenzahn

Während ja die meisten Menschen den Löwenzahn verfluchen, freue ich mich immer wahnsinnig, wenn er endlich wieder da ist. Denn geht jetzt die Auffüllung der Speisekammer wieder los, der Frühlich ist endlich da und er sieht ja auch einfach umwerfend aus. (Finde ich jedenfalls.)

Also hab` ich schonmal den ersten Löwenzahngelee und den ersten Löwenzahnhonig (oder auch Sirup) gemacht. Dafür nimmst Du einfach voll aufgeblühte Löwenzahnköpfe ca. ein dreiviertel Topf voll und füllst den Topf mit Wasser auf. Dann aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag giesst Du alles durch ein Sieb und fängst das Wasser auf. Und lass Dich bloß nicht vom Geruch irritieren, denn der ist im Moment nicht so appetitlich, aber das ändert sich gleich!!! 🙂 Für den Gelee misst Du jetzt jeweils 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) ab, kochst es nach Packungsanweisung und füllst es heiß in saubere Gläser. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen, beschriften, fertig.

Für den Sirup nimmst Du auch was von dem aufgefangenem Wasser und gibst die gleiche Menge Zucker dazu. Jetzt ist Geduld gefragt. Du kochst es solnge ein, bis Dir die Konsistenz richtig erscheint. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern. Aber der schmeckt so gut auf`s Brot!!!

Wildkräuter – Salat

Nachdem nun langsam das Wetter besser wird, sind die ersten gesunden und frischen Kräuter gewachsen. Also Zeit für unseren ersten Salat. Frisch gesammelt sind also Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und die Blüten vom Märzveilchen mit einem Schluck Öl und etwas Salz zu Salat geworden. Diese ersten Kräuter sammeln sich auch super mit Kindern. Wir machen das jedenfalls so, dann wissen sie für die Zukunft immer, wie man sich einen super gesunden und absolut kostenlosen Salat selber machen kann.

Kräutercremesuppe

Nun fangen ja ganz langsam die ersten Wildkräuter wieder an zu wachsen. Also war es Zeit für unsere erste entsprechende Suppe. Wir haben die ganz jungen Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch gesammelt und dazu noch etwas Zwiebel-Lauch aus dem Garten. Zuerst Speck kleinschneiden und im Topf knusprig braten. Dann die Stücken rausnehmen und eine kleingeschnittene Zwiebel glasig dünsten.Dann werden Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten und mit Salz und Gemüsebrühe ( ich nehme hierfür meine selbstgemachte) ca. 20 Minuten gekocht. In den letzten 5 Minuten die gewaschenen, kleingeschnittenen Kräuter dazugeben. Anschließend alles mit einem Becher Schmand pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller füllen und mit den Speckstücken und in Ringen geschnittenem Lauch servieren.

Schoko – Bananen – Creme

Manchmal, wenn auch selten, liegen Bananen bei uns etwas länger und sehen dann nicht mehr ganz so schön aus. Eine wirklich gute Möglichkeitsie trotzdem in etwas leckeres zu verarbeiten, ist die folgende Creme. Ich habe die Bananen genommen und etwas zerbrochen in einen Meßbecher gegeben (Menge muss man selbst herausfinden, wieviel Personen, wieviel gegessen wird usw. :-), dann habe ich Haselnüsse geknackt und ohne Fett in der Pfanne geröstet. Anschließend die braune Haut grob abgerieben und die Nüsse dann zu den Bananen geben. Nun noch etwas Kakao (Backkakao, nicht Getränkepulver) und Zucker nach Geschmack dazu. Alles ordentlich durchpürieren und fertig ist die Creme. Sehr lecker auf Brötchen zum Frühstück.

Toastbrot selber backen

Toastbrot wird bei uns sehr viel gegessen. Und da es schon nicht das aller gesündeste Brot ist, hab‘ ich angefangen, es selbst zu backen. Dann ist es immernoch nicht das gesündeste, aber sicherlich viel besser als die gekaufte Variante. Außerdem ist es einfach und relativ schnell gemacht. Für ein Brot nehme ich 500 g helles Weizenmehl Type 405, 1,5El Zucker, 1,5El Rapsöl, 1,5Tl Salz 1 Packung Trockenhefe und ca. 350ml Wasser. Alles zu einem schönen Teig kneten und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Wenn sich der Teig schön vergrößert hat, auf einer bemehlten Fläche grob ein Rechteck Formen und jeweils die Außenseite nach innen schlagen. Mit der Naht nach unten in eine mit Öl ausgestrichene Kastenform legen und nochmal ruhen lassen, bis der Backofen vorgeheizt ist. Diesen auf 250 Grad vorheizen. Dann in den Backofen schieben und mit einer Sprühflasche Wasser einsprühen, die Temperatur auf 200Grad Runterstellen und ca. 35 Minuten backen. Wenn das Brot vor dem backen noch mit Eigelb bestrichen wird, sieht es schön goldig aus.

Eigene Hefe benutzen

Ich habe vor einiger Zeit etwas wirklich wunderbares gelesen, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Hefe selbst zu machen. Aber nicht, wie gewohnt das Pulver oder den Hefewürfel, sondern Hefewasser. Und das ist so einfach. Allerdings braucht es Zeit. Aber das ist nicht schlimm, muß man ebend warten. 🙂

Also ich habe es mit unseren eigenen Weintrauben ausprobiert. Man kann aber auch jedes andere NATÜRLICHE!!! Obst, Gemüse, Blüten oder Kräuter nehmen. Nicht vorher abwaschen! Deshalb lieber keins aus dem Supermarkt benutzen. Ein Schraubglas für ca. 1 Liter und ca. ein Drittel mit dem kleingeschnittenem Obst o.ä. füllen und den Rest mit Wasser auffüllen und zuschrauben. Fertig! Also erstmal. Jetzt ein paar Tage Geduld. Täglich das Glas umdrehen, damit sich alles immer schön vermischt und öffnen, damit Kohlendioxid entweichen kann. Wenn sich anfangen Bläschen zu bilden, dann den Deckel nur noch lose draufschrauben. Wenn das ganze nach ca. 4 bis 8 Tagen (je nach Raumtemperatur, Jahreszeit, Obst usw.) anfängt zu sprudeln, ist das Hefewasser fertig.

Jetzt hab`ich es zum Brot backen benutzt. 500g Mehl, 350 ml Hefewasser, 1 TL Salz und eine Prise Zucker. Alles zu einem Teig kneten und dann lange!!! gehen lassen. Ich mache den Teig morgens und lasse es dann den ganzen Tag gehen. Spät nachmittags backe ich das Brot, welches es dann zum Abend gibt.

Dazu einen Brotteig formen, einschneiden, mit Wasser besprühen und bei 230° in den Backofen schieben. Den Backofen noch mit Wasser einsprühen und die Temperatur auf 180 – 200° runterstellen. 30 – 45 Minuten backen.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Weder bei der Zubereitung des Hefewassers, noch bei den Zutaten für den Teig. Ich werde das sicherlich noch in vielen Varianten ausprobieren.

Kürbis – Marmelade

Nun sind unsere Kürbisse soweit. Und es sind doch recht viele. Also haben wir mal was Neues ausprobiert und haben eine Marmelade mit Kürbis und Obst ausprobiert. Ich habe einen kleinen Hokkaido – Kürbis genommen und dazu Äpfel, Orangen und Ingwer. Alles klein schneiden und abwiegen, so das es insgesamt 1 kg ist. Dann mit einem kleinen Schluck Wasser, einer Zimtstange und 3 Nelken zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Zimtstange und die Nelken wieder entfernen und alles andere pürieren. Mit 500 g Gelierzucker 2 : 1 aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und heiß in Gläser füllen. Sofot verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Mal was ganz anderes, aber sehr lecker.

Hokkaido Ketchup

Da wir dieses Jahr viele von den leckeren Hokkaidos haben, wollte ich auch mal was einmachen für den Winter. Da fiel mir dieses Rezept in die Hände und es hat sich wirklich gelohnt. Dafür brauchst Du einen Hokkaido, 2 große Tomaten, 2 Zwiebeln und 3 Knoblauchzehen. Das wird alles geputzt und in Würfel geschnitten. Dann erhitzt Du etwas Olivenöl in einem Topf und gibst die Zwiebeln und den Knoblauch dazu. Außerdem noch 1 kleingeschnittene Chilischote ohne Kerne, 4 Nelken, 2 Lorbeerblätter und 4EL Agavendicksaft dazu und schmorst es etwas an. Dann das Geschnittene Gemüse dazu und etwas Salz sowie 4 EL Essig. Alles pürieren und heiß in Gläser füllen.

Gemüse – Chips

Auch Gemüsechips haben wir mal wieder gemacht. Diesmal haben wir unseren roten Bete und Möhren genommen. Die roten Bete haben wir mit Öl und Salz gewürzt und die Möhren mit Öl und Curry. Alles im Backofen bei 50° lassen, bis es Chips sind. Immer zwischendurch die Tür öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Und dann möglichst bald essen, da sie bei uns nach einer Weile leider wieder weich geworden sind. Schmecken tun sie aber dann trotzdem noch.