Holunderblüten – Gelee

Die Holunderblüten sind wieder massenhaft bei uns am Blühen. Und darum werden ein paar von ihnen zu Leckereien verarbeitet. Dazu habe ich ein paar Blüten gepflückt und in Wasser erhitzt und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag absieben, abmessen ( je 700 ml Flüssigkeit 500g Gelierzucker) und mit Gelierzucker 2:1 aufkochen und heiß in Gläser abfüllen.

Robinienblüten ausgebacken

Bei und blüht im Moment die Robinie oder auch falsche Akazie genannt. Die Blüten duften herrlich und schmecken auch sehr lecker. Hierfür habe ich Mehl, Eier, eine Prise Salz, Milch und etwas Natron ( man kann auch Backpulver nehmen) zu einem Teig verrührt, dann die Blüten in den Teig tauchen und in Öl ausbacken. Die Menge der Zutaten richtet sich nach der Menge der Blüten. Zum Schluß mit Puderzucker bestäuben und z. Bsp. zum Kaffee genießen. Den Stiel nicht unbedingt müssen, der lässt sich aber nach dem ausbacken leicht rausziehen.

Fliederkuchen

Flieder ist nicht nur schön und gut duftend, man kann aus ihm auch allerlei Leckereien machen. Z. Bsp. Fliederkuchen.

Für den Teig nimmst Du 500 g Mehl, 100g geriebene Mandeln, 2 Eier, Agavendicksaft nach Geschmack, Natron ( oder Backpulver), Öl und Milch. Alles zu einem Teig verrühren und dann so viele abgezupfte Fliederblüten, wie Du magst mit einrühren. Alles in eine gefettete Kastenform geben und bei 165° backen. Auskühlen lassen, aus der Form holen und den Kuchen einmal mittig quer durchschneiden.

Für die Creme brauchst Du ca. 100g Puderzucker, 1 Packung Mascarpone und 200g geschmolzene, weiße Kuvertüre. Alles gut verrühren, ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann den Kuchen bestreichen, wieder zusammensetzen und auch außen mit der Creme bestreichen. Jetzt noch mit abgezupften Fliederblüten und Schokostreusel dekorieren…fertig.

Wiesen Focaccia

Wo nun wieder alles anfängt zu wachsen, ist es Zeit die vielen schönen, gesunden Angebote der Natur in den Essenplan mit einzubauen. Schließlich sind sie nicht nur lecker, sondern auch noch kostenlos.

Hier hab‘ ich 500g Rotkornweizen ( man kann aber auch anderes Getreide nehmen) gemahlen und dann mit Salz, Hefe, etwas Zucker und Öl zusammen mit lauwarmem Wasser verknetet. Dann ca. 2 Stunden gehen lassen und anschließend auf einem Blech in eine etwa rechteckige Form bringen mit Olivenöl bestreichen und mit Kräutern und / oder Gemüse dekorieren. Anschließend für ca. 20 – 30 Minuten bei 200° backen.

Passt sehr gut zu Suppe oder zu Gegrilltem.

DIY Veilchenblüten – Essig

Endlich blühen sie nun wieder, die wunderschönen Märzveilchen. Sie sehen aber nicht nur schön aus, sondern man kann sie auch in der Küche verwenden. Z. Bsp. als Deko im Salat, Eis oder Kuchen.

Ich habe davon dieses Jahr ein tolles Essig gemacht. Dafür habe ich die Blüten gepflückt und in eine Flasche gegeben. Dann mit Essig übergießen und ca. 14 Tage stehen lassen. Jeden Tag schütteln. Mit der Zeit färbt sich der Essig wunderschön lila. Anschließend abseihen, fertig. Passt super zu Salat. Außerdem ist der Veilchenessig gut für die Mundschleimhaut.

DIY Knoblauch – Gundermann – Butter

Heute wurde bei uns mal wieder Butter gemacht. Da wir unsere (Roh-) Milch ja direkt vom Bauern beziehen, machen wir das oft selbst. Und wenn die Butter dann fertig ist, gibt es unendlich viele Möglichkeiten, sie zu aromatisieren. Heute habe ich Knoblauch und Salz unter gemischt. Und weil der Gundermann wieder so schön wächst, würde er gleich frisch gesammelt, klein geschnitten und auch mit eingeknetet. Zum Schluß noch ein paar Blüten von der rosa Taubnessel als Deko, fertig ist die wunderschöne Butter, die auch super schmeckt und gesund ist.

DIY Kräuterkekse

So langsam geht’s wieder los mit frischen Kräutern, aber auch die getrockneten Reste sollten jetzt langsam verbraucht werden. Deshalb gab’s bei uns Kräuterkekse. 350g Mehl nach Wahl, 100g Agavendicksaft, etwas Öl und Natron, einen Schluck Milch und klein gehackte Kräuter nach Wahl. Ich habe Lavendel und Thymian genommen. Alles zu einem Teig verkneten, ausrollen und Kekse ausstechen. Diese dann mit verquirltem Ei bestreichen und mit Kräutern und Leinsamen dekorieren. Hier habe ich Lavendel, Schafgarbe und Kamille genommen. Bei 175° ca. 10 Minuten backen. Nicht nur lecker, sondern auch gesund.

Zitronen – Koriander – Kuchen

Heute habe ich mal was neues ausprobiert. Ich liebe ja Koriander und er wächst bei uns im Garten sehr gut und reichlich, was mich sehr freut. Deshalb habe ich ihn heute mal im Kuchen verarbeitet. Sonst ist ja eigentlich mehr für Suppe oder so gedacht.

Also ich habe 500g Mehl ( hier habe ich diesmal Kamutmehl genommen), 150g Zucker, 3 Eier, ein halber TL Natron, Milch und Saft von zwei ausgepressten Zitronen genommen. Dazu noch 100 g gehobelte Mandeln mit eingerührt. Dann alles in eine gefettete Form und für ca. 45 Minuten bei 180° backen, abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Noch mit Puderzucker bestäuben….fertig.

gesunder Wintersalat

Wir lassen uns regelmäßig Obst – und Gemüsekisten liefern. Da ist auch immer Chicoree im Moment drin. Da Chicoree zwar ein sehr gesundes Gemüse ist, aber nicht jedem schmeckt, haben wir einen ganz einfachen Salat probiert. Und den haben dann sogar die Kinder gegessen. Einfach den Chicoree klein schneiden, Orangen klein schneiden und alles mit etwas Öl (wir haben unser selbstgepresstes Walnussöl genommen) vermischen. Auf einen Chicoree wurden 2 Orangen genommen.

DIY Winterpunsch

Auch im Winter gibt es schöne Tage zum spazieren gehen. Und wenn man die Augen offen hält oder einige Stellen kennt, kann man sich die Zutataen für einen leckeren und gesunden Winterpunsch mitbringen.

Ich habe hier ordentlich viele Hagebutten gesammelt. Gerne kann man auch Schlehen nehmen, aber die waren bei mir leider schon vom Strauch verschwunden. 🙂 Jedenfalls machst Du die Stiele ab und gibst sie in einen Topf mit etwas Wasser. Ich habe noch Apfel und Quitte mit rein geschnitten. Dann kochst Du es auf kleiner Flamme eine Weile und zerdrückst dann alles grob mit einem Stampfer. Jetzt kommt etwa 1 Liter Apfelsaft dazu und wenn Du magst (ich auf jeden Fall) noch Zucker und etwas Zimt und köchelst das Ganze nochmal ca. 10 Minuten. Anschließend durch ein Sieb geißen und heiß genießen. Als Gewürze kannst Du auch je nach Geschmack oder Laune z. Bsp. Nelken oder Anis nehmen. Lass Deiner Fantasie freien Lauf und es Dir anschließend schmecken! 🙂