Mirabellen leckere Rezepte

In diesem Jahr gibt`s sovile Mirabellen, die kann man alle (leider) gar nicht verarbeiten. Aber wenigstens das, was man schafft, kann man in viele Leckereien verwandeln. Das mühselige entsteinen geht übrigens ganz einfach, wenn ma es wie folgt macht. Die Mirabellen waschen, und mit einem Schluck Wasser aufkochen, bis sie weich sind und dann durch ein Sieb streichen. Fertig.

So, wenn das erledigt ist kann man alles schön weiterverarbeiten. Immer 1kg Mirabellenmus mit 500g Gelierzucker 2:1 und dann gibt`s viele leckere Variationen. Ich habe folgende Varianten genommen: Mirabellen – Vanille – Marmelade, Mirabellen – Marmelade mit Anis und Nelken, ganz einfache Mirbellenmarmelade, Mireabellen – Zimt – Marmelade und Mirabellen – Senf (Mirabellenmus mit etwas Essig, Zucker und gemahlenen Senfkörnern und etwas Salz und Pfeffer.

Außerdem habe ich Mirabellen auch ganz einfach eingeweckt, damit wir im Winter zwischendurch einen leckeren Nachtisch haben. Auch hier kann man die Kombinationen wie bei der Marmelade nehmen. Also dann viel Spaß und guten Appetit.

DIY Spüllappen; aus alt mach`neu

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ja wichtige Themen, leider hängt es oft am „Machen“ bzw. den Ideen. So habe ich aber jetzt aus meiner alten „zu Hause – Hose“, die jetzt schon echt mitgenommen war, die besten Stoffstellen rausgesucht und mir daraus 3lagige Spüllappen genäht. Sie erheben kein Anspruch auf Schönheit oder Perfektion, sind aber absolut praktisch und waschbar. Da sie auch länger halten, als die üblichen Lappen, habe ich damit sicher ein paar Packungen Lappen und auch den damit verbundenen Verpackungsmüll gespart.

DIY Anti Mückenspray

Dieses Jahr haben wir uns unser Mückenspray mal selbst gemacht. So wissen wir was drin ist und können uns wieder ein bißchen „Chemie“ sparen.

Also für 100ml haben wir 4 EL neutralen Alkohol genommen. Wir haben Bioethanol genommen, Wodka würde aber auch gehen. Dazu je 7 Tropfen Teebaumöl und ätherisches Zitronenöl. Den Rest bis 100 ml mit gefiltertem oder stillem Mineralwasser auffüllen, fertig.

Holunderblüten und was man draus machen kann

Jetzt blüht er wieder der Holunder und duftet ganz hervorragend. Und mal abgesehen davon, daß er überall völlig kostenlos wächst, kann man ganz viele tolle Dinge aus ihm machen. Hier mal ein paar Beispiele, die man so auch in keinem Supermarkt bekommt.

Was sicher einige kennen, sind die ausgebackenen Holunderblüten. Manche kennen sie auch unter Hollerküchlein. Dazu sammelt man die Blüten an einem trockenen Tag und ohne Käfer. 🙂 Dann bereitet man einen ganz einfachen etwas zähflüssigen Teig aus Mehl, Milch, Eier und einer Prise Salz zu. Dann taucht man die Blüten in den Teig und backt sie in heißem Öl aus. Mit Puderzucker bestreut ergeben sie eine echte Leckerei zum Kaffee.

Außerdem kann man damit ein herrlich erfrischendes, leckeres Wasser mit Geschmack zaubern. In dem man ein paar Blüten mit Zitrone oder auch Minze in eine Karaffe gibt, mit Wasser auffüllt und ein paar Stunden ziehen lässt.

Du kannst auch Gelee davon machen. Dafür werden die Blüten in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Dann die Blüten absieben und das Wasser abmessen. 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) aufkochen und heiß in Gläser füllen.

Likör kannst Du auch davon machen. Dafür nimmst Du die Blüten und gibst sie in ein großes Schraubglas zusammen mit Kandiszucker und Wodka. Dann schraubst Du es zu und lässt es ca. 6 – 8 Wochen ziehen. Während der Zeit ab und zu schütteln. Anschließend absieben und in Flaschen umfüllen.

Und ganz einfach kann man die Blüten natürlich auch trocknen und für Tee benutzen. Den muß man ja denn nun wirklich nicht kaufen, wenn man die Blüten selbst pflücken kann. 🙂

gesunder Wildsalat

Jetzt wächst und gedeiht wieder soviel. Und vieles davon kann man nutzen. Denn es wird uns von der Natur ganz kostenlos zur Verfügung gestellt und ist zudem gesünder als jeder Supermarkt – Salat. Es gibt viele Pflanzen, die jeder kennt, aber gar nicht weiß, daß man sie essen kann. In diesem Salat 🥗 hier sind Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Giersch, Schafgarbenblätter, Gundermann ( davon aber nicht soviel, weil er einen sehr markanten Geschmack hat), Pimpinelle drin. Auch Vogelmiere kann man in den Salat geben. Sie enthält viel Vitamin C. Oder Löffelkraut, Ysop, Oregano aus dem Garten. Um etwas Farbe zu haben, sind abgezupfte Schnittlauchblüten drin. Hier kann man auch die Blüten von Gundermann, Mohn oder Kornblumen benutzen. Dazu kommt noch etwas Öl und Salz (und bei diesem Salat hier hab‘ ich noch Röstizwiebeln randgemacht) Und fertig ist der unglaublich gesunde und kostenlose Salat. ( Na gut ein paar Cent für Öl und Salz waren es dann doch:-)

Fichtennadelgelee

Wenn die Fichten nun wieder schöne hellgrüne neue Triebe bekommen, dann pflücke ich mir immer welche (bei uns stehen sie ja auf unserem Grundstück, da darf ich das :-). Die werden dann in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Tag absieben und 750ml abmessen und mit 500g Gelierzucker 2:1 aufkochen, heiß in Gläser füllen und kurz auf den Kopf stellen. Das schmeckt sehr gut auf frischem, dunklem Brot. Außerdem ist es etwas außergewöhnliches, wenn auch nicht jedermanns Geschmack, was es nicht zu kaufen gibt.

Man kann die Flüssigkeit auch mit Zucker zu einem Sirup einkochen. Den benutzen wir immer als Hustensirup. Man kann übrigens auch Tannennadeln z. Bsp. nehmen. Eigentlich sind alle Nadelbäume geeignet außer die Eibe!!! Denn die ist giftig!!!

Mein geliebter Löwenzahn

Während ja die meisten Menschen den Löwenzahn verfluchen, freue ich mich immer wahnsinnig, wenn er endlich wieder da ist. Denn geht jetzt die Auffüllung der Speisekammer wieder los, der Frühlich ist endlich da und er sieht ja auch einfach umwerfend aus. (Finde ich jedenfalls.)

Also hab` ich schonmal den ersten Löwenzahngelee und den ersten Löwenzahnhonig (oder auch Sirup) gemacht. Dafür nimmst Du einfach voll aufgeblühte Löwenzahnköpfe ca. ein dreiviertel Topf voll und füllst den Topf mit Wasser auf. Dann aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag giesst Du alles durch ein Sieb und fängst das Wasser auf. Und lass Dich bloß nicht vom Geruch irritieren, denn der ist im Moment nicht so appetitlich, aber das ändert sich gleich!!! 🙂 Für den Gelee misst Du jetzt jeweils 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) ab, kochst es nach Packungsanweisung und füllst es heiß in saubere Gläser. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen, beschriften, fertig.

Für den Sirup nimmst Du auch was von dem aufgefangenem Wasser und gibst die gleiche Menge Zucker dazu. Jetzt ist Geduld gefragt. Du kochst es solnge ein, bis Dir die Konsistenz richtig erscheint. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern. Aber der schmeckt so gut auf`s Brot!!!

Wildkräuter – Salat

Nachdem nun langsam das Wetter besser wird, sind die ersten gesunden und frischen Kräuter gewachsen. Also Zeit für unseren ersten Salat. Frisch gesammelt sind also Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und die Blüten vom Märzveilchen mit einem Schluck Öl und etwas Salz zu Salat geworden. Diese ersten Kräuter sammeln sich auch super mit Kindern. Wir machen das jedenfalls so, dann wissen sie für die Zukunft immer, wie man sich einen super gesunden und absolut kostenlosen Salat selber machen kann.

Kräutercremesuppe

Nun fangen ja ganz langsam die ersten Wildkräuter wieder an zu wachsen. Also war es Zeit für unsere erste entsprechende Suppe. Wir haben die ganz jungen Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch gesammelt und dazu noch etwas Zwiebel-Lauch aus dem Garten. Zuerst Speck kleinschneiden und im Topf knusprig braten. Dann die Stücken rausnehmen und eine kleingeschnittene Zwiebel glasig dünsten.Dann werden Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten und mit Salz und Gemüsebrühe ( ich nehme hierfür meine selbstgemachte) ca. 20 Minuten gekocht. In den letzten 5 Minuten die gewaschenen, kleingeschnittenen Kräuter dazugeben. Anschließend alles mit einem Becher Schmand pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller füllen und mit den Speckstücken und in Ringen geschnittenem Lauch servieren.

Kerzenreste wiederverwenden

Wir haben immer Kerzen zum Essen auf unserem Tisch zu stehen. Irgendwann habe ich angefangen, die Kerzenreste zu sammeln und neue Kerzen daraus zu machen. Dafür werden die Reste in einem Wasserbad geschmolzen. Unterschiedliche Farben nacheinander. Dann nehme ich ein ganz einfaches Glas von einer ehemaligen Duftkerze, stelle einen Docht rein und gieße den geschmolzenen Wachs hinein. Manchmal rühre ich auch noch ätherisches Öl mit rein.

Es macht Spaß und spart auf der einen Seite Müll und auf der anderen Seite Geld, weil man so doch die ein oder andere Kerze nicht kaufen braucht.